Das spätwinterliche Wetter lässt immer noch nicht locker und die Sonne macht sich weiter rar. Ein neues Tief bringt am Mittwoch vor allem in der nördlichen Landesmitte regional kräftigere Schneefälle, nach Süden hin auch Regen. Mit rund plus 10 Grad am mildesten wird es im südlichen Bayern.
In der Nacht hört der Schneefall im Nordosten des Landes nur zögernd auf. Im Ostseeumfeld kann es dabei noch kräftiger schneien. Dort bläst nach wie vor ein eisiger Nordostwind und es besteht noch die Gefahr von Schneeverwehungen. Nach Südwesten und Westen hin ist es nach einigen Schauern zunächst trocken, die Wolken lockern regional auf. Zum Morgen ziehen von Belgien und Nordostfrankreich dann neue Schnee- und Regenfälle auf. Die Tiefstwerte reichen in den meisten Landesteilen von minus 1 bis minus 5 Grad. Nur am Rhein ist es frostfrei.
Am Mittwoch beginnt der kalendarische Frühling ganz und gar nicht frühlingshaft. Die Temperaturen steigen Richtung Ostsee immer noch nicht über den Gefrierpunkt. In Küstennähe kann es leicht schneien. Auch sonst gibt es nur einige Plusgrade. Aus Westen zieht ein kleines Tief mit teils kräftigen Niederschlägen Richtung Landesmitte. An seinem Nordrand schneit es stärker. Richtung Mosel, Saar, Oberrhein und Main fällt im Flachland Regen. Die Sonne hat am ehesten im Südosten bei örtlich bis plus 10 Grad und an der Nordsee eine Chance.
Am Donnerstag beruhigt sich das Wetter wieder etwas. Es kommt nur noch hier und da zu Niederschlägen. Meist fallen diese vor allem im Norden und Osten als Schnee, in tiefen Lagen des Westens und Südens als Regen. Die Wolken lockern aber später etwas auf und vor allem Richtung Rhein und Ems kommt die Sonne zeitweise zum Zuge. Die Höchstwerte schwanken im Osten und Nordosten nach wie vor nur um den Gefrierpunkt, sonst liegen sie meist bei 3 bis 8 Grad.
Für Freitag sieht es in West- und Süddeutschland vielfach trocken aus. Regional findet die Sonne Lücken zwischen den Wolken. Nach Norden und Osten hin bleibt der Himmel wohl größtenteils bedeckt, aber auch dort nimmt die Anzahl und Intensität der Schneeschauer weiter ab. Mit den Temperaturen geht es vor allem westlich des Rheins und südlich des Mains etwas bergauf. Dort sind 7 bis 11 Grad möglich. Von Sylt bis nach Sachsen hingegen bleibt es bei 0 bis plus 3 Grad spätwinterlich kalt. Der Wind dreht auf Ost und lebt dabei etwas auf.