Wetter in Deutschland - Mittwoch, 16.05.2012
Aprilhaftes Schauerwetter
Im Bergland spätwinterlich

Weit verbreitet herrscht heute kühles Schauerwetter. Im Nordwesten sind die Schauer auch kräftiger, in Hochlagen mischen sich Schneeflocken unter. Das Thermometer zeigt landesweit nur noch 7 bis 12 Grad an. Morgen an Christi Himmelfahrt bessert sich das Wetter wieder deutlich.

Heute Nachmittag überwiegen trotz kurzen freundlichen Abschnitten weiter die Wolken und es gibt häufig Schauer. Gebietsweise können diese kräftiger ausfallen. Zudem gesellen sich einige Gewitter dazu, die örtlich mit Graupel einhergehen. In mittleren bis höheren Lagen schneit es. Dabei ist es auch im Osten wieder deutlich kälter: Die Höchstwerte erreichen landesweit nur 7 bis 12 Grad. Der Wind kommt lebhaft bis frisch und mitunter sehr böig aus West bis Nordwest.

Die kommende Nacht wird vor allem in der Mitte und im Süden ausgesprochen kalt. Weit verbreitet kühlt sich die Luft bis in Gefrierpunktnähe ab, speziell in den Mittelgebirgen und im Südwesten werden regional Minusgrade gemessen. Bodenfrostgefahr besteht auch weiter nördlich. Die vom Tag noch verbliebenen Schauer fallen meist rasch in sich zusammen. Im Küstenumfeld halten sie jedoch noch einige Zeit an. Auch am Alpenrand bleibt es nasskalt. Dort regnet es noch länger, oberhalb von etwa 600 bis 800 Meter Höhe fällt Schnee.

Christi Himmelfahrt beginnt im Südwesten verbreitet frostig. Dort kommt die Sonne anschließend am längsten zum Zuge. Einige Schleierwolken stören dabei kaum. Nach Norden hin halten sich noch kompaktere Wolken. In vielen Regionen bleibt es jedoch trocken, nur Richtung Küste und im Nordosten entwickeln sich im Tagesverlauf ein paar Regenschauer. Das Thermometer zeigt nach wie vor nur kühle 10 bis 14 Grad an. Etwas milder ist es am Oberrhein bei bis zu 16 Grad. Der kühle Nordwestwind weht im Norden noch frisch, sonst meist nur schwach.

Am Freitag gibt es in der Nordosthälfte einen Wechsel aus Sonne und Wolken. Gebietsweise ist es dort auch länger freundlich und es bleibt trocken. Im Südwesten und Westen bilden sich vermehrt Quellwolken, die sich regional am Nachmittag zu teils kräftigen Schauern und Gewittern ausbauen. Mit 16 bis 23 Grad wird es wärmer als zuvor. Nur direkt an der Ostseeküste ist es ein wenig kühler. Der meist schwache Wind dreht auf Süd bis Südost.