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Ruhrgebiet Radweg

Fernweh

Mit dem Rad durch das Ruhrgebiet: Auf den Spuren der Industriekultur

Mit dem Rad durch das Ruhrgebiet: Auf den Spuren der Industriekultur

Frühlingsgefühle? Wie die Natur, so blüht auch die Industriekultur des Ruhrgebiets, die von bestens ausgewiesenen Radwegen aus bequem erkundet werden kann.

Wo einst die Schlote rauchten und der Stahl kochte, kann man heute die stählernen Zeitzeugen der Industriekultur des Ruhrgebiets mit dem Rad erkunden. Der Emscher-Park-Radweg und der Rundkurs Ruhrgebiet führen auf über 700 Kilometern zumeist auf ehemaligen Bahntrassen, grünen Ufer- und Waldwegen oder verkehrsarmen Sträßchen durch den ehemaligen "Kohlenpott". Wenn die Natur im Frühling erwacht, stehen die imposanten Meilensteine der Industriekultur, wie die Kokerei Hansa oder das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen, im faszinierenden Kontrast zur grünen Umgebung rundum.

Entlang der Route der Industriekultur wandeln Radler auf den Spuren des Bergbaus, der die Region zwischen Duisburg und Hamm einst reich machte. Das stillgelegte Hüttenwerk in Duisburg-Meiderich ist das Herzstück des Landschaftsparks Duisburg-Nord, der unter anderem mit Veranstaltungen wie dem Traumzeit-Festival lockt. Weiter führt der Weg durch das im Frühjahr bunte Farbenmeer des Emscher Landschaftsparks zum Gasometer Oberhausen, einem der 25 Ankerpunkte der Industriekultur im Ruhrgebiet. Diese haben über Jahrzehnte das Gesicht der Region geprägt. Heute ziehen sie zahlreiche Besucher in ihren Bann. So auch die Zeche Zollern in Dortmund, die von Zeitgenossen aufgrund ihrer prachtvollen Backsteinfassaden und Jugendstilelemente als Schloss der Arbeit tituliert wurde.

Wie die Trinkhallen, so sind auch die Halden der ehemaligen Bergwerke nicht mehr aus dem Landschaftsbild des Ruhrgebiets wegzudenken. Wenn die ersten Sonnenstrahlen Wärme spenden, lassen sich diese am besten auf einer der ehemaligen Abraumhalden mit Blick auf die Fördertürme und Hochöfen genießen. Berühmtestes Beispiel dafür: das Tetraeder in Bottrop, ein Aussichtsturm oben auf einer Halde mit einem Panoramablick auf die Umgebung.

Reisewetter Ruhrgebiet Radweg

Unter dem Einfluss eines gemäßigten und maritimen Klimas ist der Frühling sowie das gesamte Sommerhalbjahr die ideale Zeit für Radtouren durch die Industriekulturlandschaft des Ruhrgebiets. Die Durchschnittstemperaturen sind vor allem in den Monaten April und Mai schon angenehm hoch und laden zu ausgedehnten Aktivitäten im Freien ein. Aber auch den Sommer über kann man während ausgedehnter Touren unter Schatten spendenden Bäumen immer wieder eine Pause einlegen. Zudem präsentiert sich im Frühling das Wetter insgesamt etwas trockener als in den Sommermonaten. Sollte es doch mal regnen, so ist das der ideale Moment für einen Abstecher zu den zahlreichen montanindustriellen Sehenswürdigkeiten oder Ausstellungen, wie beispielsweise auch zum Bergbaumuseum in Bochum.

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